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Mineralstoffe – Was sind das?
Mineralstoffe sind, im Gegensatz zu den Makronährstoffen (Eiweiß, Fett, Kohlenhydrate) und den Vitaminen, nicht-organische Nährstoffe, die aber für den menschlichen Körper äußerst wichtig sind.
Sie sind keine Energieträger und haben somit keine Kalorien. Im Gegensatz zu den Makronährstoffen kann der Körper sie aber nicht selbst herstellen. Deshalb müssen sie von außen zugeführt werden.
Es gibt grundsätzlich 2 Gruppen, die Spurenelemente, die auch als Mikroelemente bezeichnet werden. Die andere Gruppe bezeichnet man als Mengenelemente (Makroelemente). Die Konzentration der Mengenelemente beträgt dabei mehr als 50mg/kg Körpergewicht, die der Spurenelemente weniger.
Mengenelemente Spurenelemente
Chlor Kalium Kalzium Magnesium Natrium Phosphor
Schwefel Arsen Bor Chrom Eisen Fluor Jod Kobalt Kupfer Lithium Mangan Molybdän Nickel Selen Silizium Vanadium Zink
Notwendigkeit beim Sport:
Bei Sportlern bzw. Bodybuildern ein wichtiger Baustein. Hierfür sind mehrere Gründe besonders ausschlaggebend, zum einen ihre oft einseitige Ernährung, zum anderen das vermehrte Schwitzen beim Sport oder Ausschwemmen durch einen erhöhten Flüssigkeitskonsum.
Liegt auch noch ein erhöhtes Maß an Muskelmasse vor, was den Bedarf beispielsweise an Kalium und Magnesium zusätzlich erhöht, so sind Mangelerscheinungen bei manchen Elementen durchaus nicht selten. Da zudem die Mengenelemente an vielen Stoffwechselvorgängen entscheidenden Anteil haben, kann eine Unterversorgung hier durchaus Fortschritte im Sport behindern. Die Symptome für einen Mangel treten zwar in der Regel nur kurzzeitig auf, da Mängel auch durch im Skelett gespeicherte Mineralstoffe wieder ausgeglichen werden können. Langfristig gesehen müssen diese Depots aber durch eine erhöhte Zufuhr wieder ausgeglichen werden, weil sonst schleichende Erkrankungen wie z.B. Osteoporose bei Kalziummangel auftreten können.
Überdosierungserscheinungen treten hingegen beim gesunden Menschen praktisch gar nicht auf, da zu viel zugeführte Mengenelemente vom Körper wieder ausgeschieden werden. Hierdurch ist auch die Gefahr einer gesundheitlichen Schädigung durch eine Überversorgung weitgehend ausgeschlossen.
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